Ja, unser Thema heißt zur Zeit "Katze".
Und ich bin sehr froh darüber! Denn so gab es keine kurzfristigen Überraschungen bei den Faschingsvorbereitungen ;o)
Vor ein paar Wochen stolperte ich über Faschingsideen mit Tüllröckchen. Ein guter Teil davon schied aus, weil er mir zu aufreizend / erwachsen / unpraktisch ist. Aber das Kätzchen... das fand ich toll. Und das Lieblingskind auch.
Von oben nach unten:
Ohren - sind gekauft. Und weil man die weiße Katze ja sonst im Schnee nicht sehen kann, sind sie schwarz *ggg*.
Langarmshirt - Autumn Forest aus der Ottobre 4/14, aufgehübscht mit einem Strassbügelbild (großes Auktionshaus)
Tütü - 54 m Tüllband in 3 verschiedenen Farben (ebenfalls großes Auktionshaus)
Schwanz - Teddyplüsch
Strumpfhose - gekauft ;o)
Arm- und Beinstulpen - wunderbar dehnbarer und kuschliger Teddyplüsch. Einfach eng zugeschnitten - so halten sie auch ohne zusätzliche Gummieinzüge.
Für den morgigen Kindergartenfasching werden dann noch stilecht ein Näschen und Schnurrhaare aufgemalt.
Nun mag sie ihr Kostüm gar nicht mehr ausziehen... Hoffentlich sammelt sie nicht gar zu viele Fusselchen und Haare damit auf. Obwohl... mit ein paar hundert echten Katzenhaaren sieht das Kostüm sicher noch authentischer aus *g*.
Ein Outtake ganz zum Schluss:
Verlinkt: Creadienstag und Meitlisachen
Dienstag, 3. Februar 2015
Dienstag, 27. Januar 2015
Das nenn ich mal Blitzdiät!
Ich hab es schon mal vor längerer Zeit erwähnt: ich möchte mir die Gertie-Hose (Butterick 5895) nähen.
Damit ich bei Frau Crafteln wenigstens am Finale Ihres Hosen-Sew-Alongs teilnehmen kann.
Um es kurz zu machen: Hose ist bis auf Bund und Beinsäume fertig.
ABER: sie ist viiiiiiiieeeeeeeel zu weit. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich so viel abgenommen habe ;o) Es sind an Taille und Hüfte zwischen 8 und 10 cm zu viel.
OK, besser als zu klein. Aber ein wenig doof find ich es schon.
Wer, bitteschön, hat denn da die Maßangaben verschludert.......
Und deswegen sitz ich jetzt auf meiner Couch. Links ne Katze, rechts ne Katze und schau ganz gepflegt "Mord mit Aussicht". Mein ewiger Quell der Inspiration und Motivation. Allerdings werde ich wohl niemals nicht in solchen Schuhen wie Frau Kommissarin Haas laufen können *ggg*.
Damit ich bei Frau Crafteln wenigstens am Finale Ihres Hosen-Sew-Alongs teilnehmen kann.
Um es kurz zu machen: Hose ist bis auf Bund und Beinsäume fertig.
ABER: sie ist viiiiiiiieeeeeeeel zu weit. Ich hatte gar nicht bemerkt, dass ich so viel abgenommen habe ;o) Es sind an Taille und Hüfte zwischen 8 und 10 cm zu viel.
OK, besser als zu klein. Aber ein wenig doof find ich es schon.
Wer, bitteschön, hat denn da die Maßangaben verschludert.......
Und deswegen sitz ich jetzt auf meiner Couch. Links ne Katze, rechts ne Katze und schau ganz gepflegt "Mord mit Aussicht". Mein ewiger Quell der Inspiration und Motivation. Allerdings werde ich wohl niemals nicht in solchen Schuhen wie Frau Kommissarin Haas laufen können *ggg*.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Miiiiieeeetzekatze
- Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück einfinden. -
Stanley Spencer
Mein liebstes Lieblingskind,
weil ich Dir GENAU DAS wünsche, hast Du eine Mietzekatze auf Deinem neuen Kleidchen!
Es war ja ein wenig eine schwere Geburt. Mit mir und dem Kleid. Kleid Magpie aus der Ottobre 4/2014. Gefallen hat es mir sofort.
ABER: welcher Stoff??? Was für eine Applikation? Oder doch lieber ganz viele Webbänder?
Letztendlich fiel die Wahl auf den kuschelweichen Chambray, aus dem schon ein Rock für mich wurde. Und aus einem Rest Vichystreifen-Westfalenstoff entstand die Applikation (ebenfalls Ottobre 4/2014).
Der Katzenkörper ist mit einem engen Zick-Zack-Stich appliziert. Die Pupillen sind aufgemalt und das Näschen und die Schnurrbarthaare per Hand aufgestickt. Miau!
Als Kontrast und um dem Chambray ein wenig "Glanz" zu verleihen, habe ich an den unteren Passennähten und am Saum hellrosa Zackenlitze ein- bzw. angenäht.
Das Kind freut sich über's neue Kleidchen und ohne das eigentlich vorgesehene Futter ist es genau richtig im Kindergarten. Auch die Länge geht erstaunlich gut.
Fazit: eine schwere Geburt, die sich gelohnt hat ;o)
Mit ein bisschen rosa schleichen wir damit auf Samtpfötchen zu den Meitlisachen.
Mittwoch, 21. Januar 2015
MMM am 21. Januar 2015
Mein neuer Rock ist schon nicht mehr so ganz neu. Er ist seit 2 Wochen fertig und durfte auch bereits 2 Mal mit ins Büro ;o)
Mit dem Rock habe ich mir einen Traum erfüllt.
Er ist blau-rot, leicht ausgestellt, hat Taschen, wärmt, ist weich und überhaupt!
Als Grundlage für den Schnitt diente mir mein Oktober-Inspirationsrock. Dieses Mal habe ich die Taschenumschläge weggelassen und den Bund doppelt so breit zugeschnitten.
Ursprünglich wollte ich mit roter Paspel arbeiten. Aber dann lachte mich das rote Satinschrägband so verführerisch an, dass ich kurzentschlossen umgeplant habe.
Ja, mein neuer Rock gefällt mir! Und deshalb habe ich ihn heute gleich wieder angezogen. Jawoll!
Und mit diesem kleinen abschließenden Outtake trau ich mich dann auch wieder zum Me-Made-Mittwoch.
Mit dem Rock habe ich mir einen Traum erfüllt.
Er ist blau-rot, leicht ausgestellt, hat Taschen, wärmt, ist weich und überhaupt!
Als Grundlage für den Schnitt diente mir mein Oktober-Inspirationsrock. Dieses Mal habe ich die Taschenumschläge weggelassen und den Bund doppelt so breit zugeschnitten.
Ursprünglich wollte ich mit roter Paspel arbeiten. Aber dann lachte mich das rote Satinschrägband so verführerisch an, dass ich kurzentschlossen umgeplant habe.
Ja, mein neuer Rock gefällt mir! Und deshalb habe ich ihn heute gleich wieder angezogen. Jawoll!
Und mit diesem kleinen abschließenden Outtake trau ich mich dann auch wieder zum Me-Made-Mittwoch.
Donnerstag, 15. Januar 2015
Stillstehen und Weitergehen
Dass ich jetzt, obwohl ich seit Tagen über diesem Post brüte, keinen
Anfang finde, ist wohl mehr als bezeichnend und passt zur Überschrift.
So viele Gedanken und in Worte in meinem Kopf. Aber sie lassen sich
nicht einfangen und aufschreiben.
Die gefühlt alles überrennende Gewalt dieser Tage, der Tod von Leos und
auch die zwischenmenschlichen Zerwürfnisse in meiner nahen Umgebung zehren an
mir. Sie bremsen mich. Sie ziehen mich herunter. Nehmen mir nahezu alle Freude
und Kraft. Lassen mich nicht schlafen.
Ich habe es nie verstanden und werde es wohl auch nie verstehen, warum
Menschen nicht friedvoll leben können. Warum sie ihren Nächsten, Fremden,
Tieren, ihrer Umwelt insgesamt immer wieder mit Gewalt gegenüber treten. Warum
sich auf Kosten anderer (vermeintliche) Vorteile verschafft werden.
Was ist befriedigend daran, jemanden zu verletzen? Jemanden leiden zu
sehen? Jemanden in ein schlechtes Licht zu rücken?
Warum lassen sich Toleranz und Ehrlichkeit nicht leben?
Offen gesagt, bin ich wohl auch nicht tolerant. Nicht tolerant jenen
gegenüber, die respektlos anderem Gut und Leben gegenüber auftreten. Oder ist
das gar nicht intolerant?
Und warum scheint es so schwer geworden zu sein, „Danke“ zu sagen?
Immer wieder überrascht es mich, dass Menschen mit einem „Danke“ oder einem Lob
gar nicht umgehen können. Schon fast peinlich berührt sind, weil es offenbar
aus der Mode gekommen ist, Dinge und Taten wertzuschätzen und dieser
Wertschätzung auch Ausdruck zu verleihen.
Dazu kommt diese Erwartungshaltung, an jeder Ecke etwas umsonst zu
bekommen: hier etwas gratis zur Bestellung, dort Versandkosten geschenkt, das
11. Brot kostet nichts, Rabatte und Sonderpreise auf alles und jedes.
Dienstleistungen in Anspruch nehmen, aber Schnappatmung bekommen, was sie
kosten.
Ich bin einfach nur traurig in diesen Tagen. Die Welt wird noch eine
Weile stillstehen müssen, bevor ich weitergehen kann. Bevor mich die schönen
und freudigen Dinge des Lebens wieder berühren und aufmuntern können.
„Haltet die Welt an. Es fehlt ein Stück.
Haltet die Welt an, sie soll steh‘n.“
(Glashaus)
Dienstag, 13. Januar 2015
geliebter Leos - Abschied SEINER Menschen
Seit Dezember 2007 hatten wir das große Glück mit unserem Leos
zusammenleben zu dürfen. Wir trafen ihn damals im Tierheim Altenburg, da
seine Vorbesitzer ihn einschläfern wollten.
Du, liebe Katharina, brachtest ihn in deiner Not im Tierheim unter. Und dort haben wir ihn das erste Mal getroffen.
Er hat uns mit seiner traurigen und introvertierten Art so berührt,
dass wir uns nach einem Gespräch mit dir dazu entschlossen, ihn
aufzunehmen.
Dafür bin ich über seinen Tod hinaus so dankbar, wie ich es nicht in Worte fassen kann.
Leos war eine Seele von Hund und er war im wahrsten Sinn mein Seelengefährte.
Wir hatten Höhen und Tiefen miteinander, die auch seinen
Krankheiten geschuldet waren. Er muss schon damals im Tierheim seinen
Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelsäulenbereich gehabt haben, dies
wurde später zur Diagnose Cauda equina Kompressionssyndrom.
Er war fast von Anbeginn an kotinkontinent, in der letzten Zeit kam
Harninkontinenz hinzu, so dass der kleine Mann ab und zu Windeln tragen
musste.
Nie hatte er ein Problem damit, dass ich ihn einpacken musste. Er
fraß widerlich schmeckende Tropfen oder Medikamente, ohne mit der Wimper
zu zucken. Er vertraute mir, weil er meine Liebe spürte und wußte, ich
würde ihm nie schaden. Ich behandelte ihn mit Hilfe einer
Tierheilpraktikerin viel mit Homöopathie und pflanzlichen Mitteln.
Er fraß aber auch sonst alles, ohne dass er ein sog. Müllschlucker
war. Dazu gehörten Äpfel, ganze Möhren, Paprika, Gurke, gekochte
Kartoffeln und Nudeln.
Er akzeptierte den Kater meiner Eltern, so dass auch dies ein relativ entspanntes Verhältnis für alle Seiten darstellte.
Er war der souveränste Hund im Umgang mit anderen Hunden, den ich
jemals kennengelernt habe obwohl er bei einem Besuch in unserer
örtlichen Hundeschule als Killerhund bezeichnet wurde, da er gewagt
hatte, sich den vielen anderen untereinander schon bekannten Hunden
durch Maßregeln zu entziehen als diese fast komplett auf ihn zurasten.
Nie wieder sind wir in diese Spielstunde gegangen.
In den ganzen 7 Jahren hat er niemals einen anderen Hund verletzt.
Er kommunizierte und agierte so sauber, wie es nur ein Straßenhund kann,
der sich auf der Straße mit seinen Artgenossen arrangieren muss. In
unserer Gegend hatte er viele Hundefreunde, die von seinem verträglichen
Wesen profitiert haben.
Er bellte nie, nur beim Rasenmäher meines Papa`s konnte er nicht widerstehen. Das war sein Feindbild schlechthin.
Im Sommer war seine Lieblingsstelle im Garten der Platz neben dem
Grill, wenn mein Papa Bratwürste auflegte. Natürlich ist er für das
geduldige Warten immer belohnt worden.
Dieser Hund hat jeden berührt, der ihn kennenlernte. Sein trauriger
Blick wurde mit den Jahren immer weniger. Wir haben so viele Bilder von
ihm, auf denen er ganz aufmerksam schaut oder schläft und dabei so
selig aussieht, dass einem das Herz aufgeht.
Mein zärtlicher schöner Hund mit 100 Kosenamen, fehlt uns
unendlich. Sein Geruch, der so sauber war, fehlt. Seine Anwesenheit
fehlt, ob in der Wohnung oder beim Spazierengehen. Er sah immer so
adrett aus, dass ich stolz war.
Wir haben unsere ganze Freizeit auf unseren Leos abgestimmt. Vor
allem ich, seine Mama. Ich tat alles in meiner Macht stehende, um ihm
seine Beschwerden zu lindern. Alles geschah aus tiefer Liebe zu einem
wundervollen Tier.
Bis zum 31.12.14 hat er durchgehalten. Am 01.01.15 konnte er hinten
links nicht mehr laufen. Trotz Schmerzspritze und weiterer
Medikamentengabe, wurde es nicht besser. Er baute sofort weiter ab an
seinen sowieso schon atrophierten Hinterschenkeln. Nur mit einer
"Tragehose" konnten wir noch pullern gehen. Ohne kippte er um und kam
alleine nicht mehr hoch. Das hat mir das Herz gebrochen, ihn so zu
sehen.
Am 03.01. rief ich unsere Tierärztin an und ging den schwersten
aller Wege mit ihm, bis er zu Ende war. Eine Nacht lang habe ich von
meinem toten "Liebi" Abschied genommen, mit ihm in einem Zimmer
geschlafen.
Nun liegt er friedlich im Garten, auf seiner Stelle, wo er sich im Sommer immer ins Vergißmeinnicht gelegt hat.
Danke, Katharina für diesen Hund und danke mein kleiner Weggefährte, dass wir deine Besitzer sein durften.
In Liebe und Dankbarkeit, deine" Mama" und dein "Papa".
Donnerstag, 8. Januar 2015
Leb wohl, Leos!
Mein lieber Leos,
vor siebeneinhalb Jahren lernten wir uns endlich kennen.
Vom 1. Tag an, als ich Dein Bild auf den Seiten des Tierschutzvereins, für den ich ehrenamtlich tätig war, sah, wusste ich, dass ich ein Zuhause für Dich finden muss und auch finden werde.
Eines Tages hatte ich endlich eine Mail mit einer Anfrage für Dich. Leider täuschte ich mich komplett in diesen Menschen und in einer Hals-über-Kopf-Aktion musste ich Dich dort wieder abholen.
Dein nächster Weg führte in ein Tierheim, wo ich Dich als Pensionshund unterbringen konnte. Jeden Tag fuhr ich 2 Stunden, um Dich zu besuchen, mit Dir Gassi zu gehen, mit Dir zu spielen und zu schmusen.
Auch, wenn jeder Tag hinter Gittern einer zu viel war - hier hast Du endlich Dein Glück gefunden. Ein sehr liebes Pärchen, was schon lange ehrenamtlich im Tierheim aushalf, stellte sein Leben für Dich auf den Kopf, um Dich adoptieren zu können. Sie holten Dich ins Leben zurück. Lockten Dich heraus aus dem Schutzpanzer, den Du Dir vor allem im Tierheim in Griechenland zugelegt hattest. Ließen Dich Ihre Liebe und Geborgenheit spüren.
Dein Glück wärte bis zum 3. Januar dieses Jahres. An diesem Tag ließen Dich Deine Menschen über die Regenbogenbrücke gehen. Zu sehr beeinträchtigten Dich mittlerweile Deine gesundheitlichen Probleme.
Lieber Leos, ich werde Dich nie vergessen. Für immer werde ich Dich so, wie an jenem schönen Frühsommertag am See, in Erinnerung behalten.
Mach's gut, süßer Knuddelbär.
Abonnieren
Posts (Atom)





