Den Stoff habe ich schon seit ca. anderthalb Jahren. Da der bestickte Hilco-Jeans nicht so ganz billig war, wurde er laaange gestreichelt. Nachdem schon eine Aurelia draus geworden war, hab ich ihn wieder aus der Stoffkiste gezogen - et voilá!
Genäht hab ich ihn bisher nach Anleitung (bis auf die Tatsache, dass ich die Oberteile nie gedoppelt habe).
Dieses Mal habe ich den Schnitt um fast 15 cm verlängert, da das Lieblingskind ein Kleidchen bekommen sollte.
Und irgendwie hat es mich beim Zuschneiden gepackt: der Drang, dieses Kleid "ordentlich" zu nähen. Das heißt in diesem Falle, dass ich Belege für Arm- und Halsausschnitt gebastelt habe.
Ja, so richtig schön wäre es, hätte ich die Belege mit rot-weißem Garn versäubert.
Aber ich will mir ja Platz "nach oben" lassen ;o)
Vor dem Säumen hab ich das Kleid glücklicherweise vom Lieblingskind anprobieren lassen. Siebter Sinn, oder?
Denn es stellte sich heraus, dass das Kleid durch den Saum zu viel Länge verlieren würde.
Also, was nun?
Schrägband? Passend zum Kleid hatte ich nur grün-weiß kariert. Dann aus rot-weißem Vichy-Karo selbst Schrägband basteln? Oder aus rotem Stoff?
Oder mit dem karierten Stoff der Belege auch eine Art Beleg anfertigen?
Als ich mich schon zu letzterem durchgerungen hatte, fiel mir noch diese Lösung ein: Zackenlitze auf den veroverlockten Stoffrand, umschlagen, absteppen.
Ich finde das Ergebnis zauberhaft!
Ein bisschen stolz bin ich schon auf mich: Belege, abgesteppte Nähte und zwischendurch anprobiert.
Auch, wenn mal wieder rosa, Glitzer und Einhörner fehlen ;o) - ab damit zu den Meitlisachen !!!
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