Mittwoch, 31. Dezember 2014

Verschwörung

Nachdem ich gestern über die vermeintliche Wetterwarnung lästerte, waren heute früh die Heizungen aus.
 
Danke, ich nehme den Hinweis an!!!
Ab sofort wird nur noch hinter vorgehaltener Hand getuschelt...

Dienstag, 30. Dezember 2014

Wetterwarnung

Für unsere Region galt heute folgende Wetterwarnung:

"Leichter Schneefall. Es ist Schnee bis 1 cm pro Stunde zu erwarten."


Liebe Meteorologen,

dieses Phänomen nennt man "Winter". Da gibt es nix zu warnen, sondern nur zu genießen. Sauriern bekommt dieses Wetter bekanntermaßen nicht. Wären sie nicht schon ausgestorben, hätte die "Wetterwarnung" wohl Sinn gemacht.

Aber so?

Montag, 22. Dezember 2014

Zappen duster

Das ist unser diesjähriges Weihnachtsmotto.

Ich hab mich wohl zu früh gefreut, dass wir in diesem Jahr nicht alle krank sind...

Seit gestern Vormittag sind wir nämlich ohne Strom, Heizung und Warmwasser.

Nachdem innerhalb kürzester Zeit 3 Lampen und die Verteilerdose von Telefon / Fernseher / Internet durchgebrannt waren und wir an unseren Elektrogeräten extreme Stromschwankungen beobachtet haben, haben wir Alarm gegeben. Alle Stecker raus. Sicherungen raus.

Kurz darauf wurde es schon merklich kühler.

Glücklicherweise fanden sich schnell die Notdienste für Heizung und Elektro ein. Nach kurzer Fehlersuche stand fest: der Hausstromkasten war durchgebrannt. Und damit lief natürlich auch die Heizung nicht mehr.

Unglaublich, wie schnell eine Wohnung auskühlen kann! Heute morgen hatten wir in den innenliegenden Räumen noch 15-16 Grad. Ich schätze, ich den äußeren Räumen (darunter auch das Bad) waren es noch 12-13 Grad.

Dank Gaskocher aus dem Garten konnten wir heute Morgen wenigstens Wasser und Milch heiß machen. Zähne mit so arg kaltem Wasser zu putzen, ist mir ein Graus!

Nun wird es gerade schon wieder dunkel. Mal sehen, wie wir im Kerzenschein das Kind bespaßen.

Die Heizung geht mittlerweile wieder. Zwar nicht auf Höchstleistung, aber immerhin. Außerdem hat uns die Hausverwaltung eine Stromleitung in die Wohnung gelegt, damit Kühl- und Eisschrank wieder laufen. An der Kabeltrommel ist auch noch Platz für eine Lampe.

Ich denke, so werden wir noch ein wenig durchhalten. Morgen wird hoffentlich der Stromkasten repariert.

Wahrscheinlich klingt das jetzt alles irgendwie romantisch. So mit Kerzen. Abgeschnitten von allen Kommunikationsmedien.

Ist es aber nicht!

Denn der Gedanke, dass hätte das ganze Haus abbrennen können, lässt mich einfach nicht los.

Und vermutlich werde ich bei jedem Gerät, was ich - hoffentlich - bald wieder einschalten werde, noch ein paar Tage mit wachsamer Nase daneben stehen bleiben.........

In diesem Sinne: habt ein wundervolles, störungsfreies Weihnachtsfest.

Kommt gut rüber in Neue Jahr.

Dann lesen wir uns bestimmt auch wieder!!!

Freitag, 19. Dezember 2014

Ich fühle mich gerade wie Columbus!

So wie er staunte, als er Amerika entdeckte, staune ich gerade über meine neuen Erkenntnisse über Miette ;o)
 
Frau Frauenoberbekleidung machte mich glücklicherweise darauf aufmerksam, dass ich bei Reihe 25 noch gar kein Armloch fertig habe.
 
Das veranlasste mich, die Anleitung nochmals sehr genau unter die Lupe zu nehmen, Wort für Wort zu übersetzen.
 
Und welch Offenbarung: nichts ist, wie es schien!!!!!!!
 
Mir ist zwar noch nicht klar, wieso ich in besagter Reihe je 10 Maschen anschlagen soll, aber ich mach das jetzt einfach. Manchmal schadet zu viel Denken...
 
Was ich ohnehin schon ahnte und Andrea mir sehr ehrlich auf den Kopf zusagte, hab ich nun wenigstens am Strickstück nachgeholt: ich hab gemessen. Ich brauche 1,5 Mal soviele Maschen und Reihen, um auf die Maßangaben zu kommen.
 
Wie mach ich also weiter?!?!
 
Ich mogle mich jetzt noch bis zur Armkugel vor. Dann schau ich mal, ob es passen könnte.
 
 

Miette und ich



Ich brauch bitte mal etwas Aufmunterung:

Nach vielem Abwägen und „Überprüfen“ meiner Strickfähigkeiten habe ich mich vergangene Woche durchgerungen, mich nun doch an Miette zu wagen.
Mit der Anleitung konnte ich NATÜRLICH nichts anfangen! Alles auf Englisch und dazu noch die Strickschrift mit ihren kryptischen Abkürzungen.
Ein Problem, was mich die ausgedruckte Anleitung für einige Tage auf die Seite legen ließ.

In Erwartung, ein Wochenende bei meinen Schwiegereltern zu sein, wollte ich es dann aber doch wagen und mir das Strickzeug mitnehmen.

So habe ich einen Abend lang dank vieler Blogs und Erläuterungen auf youtube eine „Übersetzung“ der Anleitung erarbeitet.

Im Haus habe ich eine große Menge Wolle aus 100% Baumwolle. Ein Häkeljäckchen daraus fürs Lieblingskind ist gut geraten. Die Wolle ließ sich anständig verarbeiten und macht auch als „Gesamtkunstwerk“ einen guten Eindruck. Und so hab ich darauf verzichtet, für mein Pilotprojekt in neue Wolle zu investieren. Zumal ich von Wolle – wie bereits anderswo geschrieben – keine Ahnung habe.
Allerdings wird die Wolle für Nadelstärke 2,5 – 3 empfohlen und so folgte ich den Empfehlungen einiger bloggender Strickerinnen für diesen Fall, „… einfach in der größeren Nummer zu stricken…“ Zudem nutze ich Nadeln mit Stärke 4.

Nun bin ich über Reihe 25, in der die Maschen für den Ärmel abzulegen sind, bereits hinaus und das gestrickte Stück ist keine 10 cm lang. Ich bin also weit entfernt davon, Platz für das Armloch zu haben *heul*.

Mach ich stur weiter im Rapport, bis ich die nötige Länge für den Ärmelansatz erreicht habe?

Schau ich, ob die Jacke dem Lieblingskind passen könnte? Ich vermute nämlich, dass Miette auch rundherum zu klein sein wird…

Trenn ich auf? Wobei das so gar nicht mein Fall ist. Dafür hab ich zu viel Zeit und Muße hineingesteckt. Und ein wenig stolz bin ich im Übrigen auch darauf, dass ich die Strickschrift offenbar richtig umsetze. Das mag ich irgendwie nicht aufribbeln.

Bitte, rückt mich mal zurecht! Ich möchte nämlich gern weitermachen, müsste mir aber natürlich überlegen, wohin das alles führen soll!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Upcycling-Geschenkverpackung

Hohoho, nur noch 8 Mal schlafen, dann kommt er. Der Alte mit dem weißen Rauschebart und bringt Euch viiiiiiieeeeele Geschenke!

Was?!?!? Ihr müsst Euch selbst um Geschenke für Eure Lieben kümmern?!?!?!

Na dann kommt meine Upcycling-Geschenkverpackungs-Idee sicher gerade recht.
Das braucht Ihr:

  • Spankörbchen oder kleine Obstkiste
  • ein wenig feines Sandpapier
  • Farbe und Pinsel oder Sprühfarbe
  • Maskingtape

Und so geht es:

Das Körbchen habe ich im Herbst zur Pilzsaison beim Obstladen unseres Vertrauens mitgenommen. In der kleinen Kiste wohnten einst Mandarinen.
Fragt also einfach mal nach im Gemüseladen, ob Ihr leere Kisten mitnehmen dürft. Hier ist das auf jeden Fall kein Problem gewesen.

Lasst Körbchen / Kiste 1, 2 Tage im Warmen und Trockenen stehen, damit sie gut austrocknen.

Das Spankörbchen wird rumherum mit dem Sandpapier abgeschliffen. Sonst gibt es olle Splitter in den Fingern statt Lächeln in den Gesichtern.

Anschließend streicht oder sprüht Ihr das Körbchen an.
Meine Sprühfarbe war nach einer knappen Stunde trocken, so dass ich dann mit dem Maskingtape loslegen konnte.
Noch ein paar Naschereien hinein und schon ist sie fertig: die Upcycling-Geschenkverpackung.

Hier fanden sie Verwendung für die Weihnachtsgeschenke für die Erzieherinnen vom Lieblingskind.
Habt noch ein paar schöne vorweihnachtliche Tage!!!

Mittwoch, 10. Dezember 2014

MMM-Premiere mit halbem Teller

Auch, wenn meine MMM-Premiere eher in die Kategorie "Pleiten, Pech und Pannen" gehört, mag ich Euch meinen neuen Rock zeigen. Und natürlich das noch nicht präsentierte Shirt, was nach einer Anregung von Michou entstanden ist.
Aber von vorn:
genäht habe ich einen halben Teller nach eigenem Schnittmuster.
Der Stoff ist ein herrlich weinroter Twill von Stoff und Stil. Die Herausforderung beim Zuschneiden lag darin, dass der Stoff in 3 Richtungen dehnbar ist. Letztendlich - und nach viel Beratungshilfe von Andrea - habe ich mich dafür entschieden, vordere und hintere Mitte am Fadenlauf auszurichten.
Rock und ich schon etwas verknittert vom anstrengenden Tag:

Der Stoff hat sehr viel Stand, fällt deswegen nicht ganz so "geschmeidig". Allerdings fühlte ich mich heute - trotz Kälte - damit gut angezogen.
Drunter trage ich einen Unterrock aus Baumwollsatin. Leider nutzt der halbe Teller jeden Zentimeter, den er selbst länger ist als der Unterrock, um sich an die Beine zu kleben.
Dieses Problem wird mich wohl beim nächsten Rock dazu bringen, ein Futter einzunähen. Denn der wundervolle Twill liegt in noch 2 weiteren Farben hier und möchte noch wenigstens ein Rock werden...

In die Kategorie "Pleiten" gehört zweifellos, dass ich keinen farblich passenden verdeckten Reißverschluss hier hatte. Und das, obwohl ich Reißverschlüsse NACH meinem Kauf des Twills geordert habe!!! Nun ist der Reißverschluss rot. Knallrot. Blöd irgendwie, aber ich nehm es jetzt so hin.
So sieht (m)ein halber Teller aus:

Die Schublade "Pech" ist dem Umstand geschuldet, dass ich kein passendes Garn im Haus hatte. Und das, obwohl ich zusammen mit dem Twill auch Garn gekauft hab. Nur eben nicht in weinrot.
Und eine echte "Panne" ist mir dann beim Aufschneiden des Knopfloches passiert: Ich sichere das Ende des Knopflochs immer mit einer Stecknadel, damit der Nahttrenner nicht in den Faden rauscht. Aber gestern hab ich es irgendwie geschafft, oberhalb der Stecknadel durchzuschießen. Ich sage Euch: der Nahttrenner ging durch den Stoff wie durch Butter. Wie ich das Massaker kaschiert habe, verrate ich lieber nicht.
Dank meiner aktuellen Lieblings-CD, die im "Hintergrund" lief, halbwegs unverkrampft:

Und sonst so?
Der Rock ist zu weit. Aber auch das ignoriere ich jetzt und rede mir ein, dass ein wenig mehr Bundweite beim Sitzen am Schreibtisch angenehm ist *hüstel*.
Noch ein paar Worte zum Shirt: dunkelgrauer Baumwolljersey, nur wenig dehnbar, kuschlig.
Ich schrieb ja schon, dass er klebt...


Andrea, an dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank für Deinen geduldigen Beistand. Und vielen lieben Dank für Deinen inspirierenden Blog.