Ich hatte gestern das unsägliche Glück, ca. 2 1/2 Stunden am Nähtisch sitzen zu können. Zwar in 2 "Schichten", aber immerhin!
So habe ich den Kragen neu zugeschnitten, genäht und angenäht.
Bitte jetzt Trommelwirbel... ER PASST!!!!!!!!!
Auch das korrigierte Taillenband passt nun genau an das Oberteil.
Da ich neben der Zeit offenbar auch einen Lauf hatte, ist das Kleid fast fertig.
Die Knopflöcher waren - wider Erwarten - nahezu ein Kinderspiel. Nach 6 zu nähenden Knopflöchern, von welchen ich kein einziges wieder auftrennen musste, frage ich mich wirklich, wo das Problem bei den bisherigen Projekten lag?!?!
Nun fehlen noch die Knöpfe und die Ärmelenden müssen nach innen abgesteppt werden. Mit ein bisschen Glück warten schon zu Hause ein passender nahtverdeckter Reißverschluss und das Schrägband für den Saum.
Ich wage es kaum zu hoffen, dass ich noch heute fertig werde - aber spätestens am Wochenende sollte der letzte Stich genäht sein.
Und dann muss das gute Stück nur noch passen............
Donnerstag, 31. Juli 2014
Mittwoch, 30. Juli 2014
So langsam werde ich wütend!
Kennt Ihr das?
Man wagt sich voller Elan und einem Quentchen Unsicherheit an ein neues Projekt. An neue Herausforderungen, steigert die Ansprüche.
Man ist so froh, die ersten Schritte zu gehen, es endlich anzupacken.
Und dann?
Es funktioniert nicht *arghh*!!!
So geht es mir mit meinem 1. Kleid, das ich für mich aus Webware nähen möchte. Das Schnittmuster ist eine Maßanfertigung (die Themen "Schnittanpassung" und "Schnittkonstruktion" sind mir noch 3 bis 4 Nummern zu groß...), der Baumwollstoff verspricht eine gute Verarbeitung.
Die Anleitung ist auf englisch. Also eher "broken english". Das macht die Sache gleich von vornherein etwas beschwerlich, da es von (falschen) Fachbegriffen nur so wimmelt. Das Wort "serge" z. B. war mit keinem Wörterbuch in einen Zusammenhang mit dem Thema "Nähen" übersetzbar. Und es findet in nahezu jedem Satz Verwendung...
Aber gut, ich näh ja schon eine Weile und ein Großteil der Abläufe ist auch ohne Anleitung bzw. Übersetzung klar.
Dennoch: für meinen 1. Kragen bräuchte ich dann doch eine verständliche Anleitung. Die hab ich glücklicherweise bei Bernina gefunden.
Mit sehr viel Sorgfalt und Umsicht hab ich also den Kragen genäht, abgesteppt, gebügelt und ... mich ein klein wenig gefreut, dass es wirklich ordentlich aussieht.
Doch dann kam die Ernüchterung: der Kragen passt nicht in das Halsloch! Er ist ca. 5 cm zu kurz.
Wie das??? 5 cm sind ja nicht einfach nur ne vergessene Nahtzugabe oder Wegrutschen beim Zuschneiden! Ich hab das Schnittteil ja auch mehrfach verwendet, da der Kragen eine innere und eine äußere Seite hat und zusätzlich mit Bügelvlies verstärkt wird. Denselben Fehler macht man dann doch nicht 3 Mal...
Aber dann ging mir ein Licht auf!
Schon beim Verbinden des vorderen Oberteils mit dem Taillenband fehlten mir reichlich 2 cm an letzterem Teil. Es stellte sich heraus, dass es genau die Breite der Knopfleiste ist.
OK, auch geduldiges und demütiges Auftrennen gehört zum Nähen dazu. Also Taillenband wieder ab und neu zuschneiden (mit der entsprechenden Mehrweite).
Tja und beim Kragen fehlt nun an beiden Seiten die jeweilige Breite der Knopfleiste *grrr*.
So hab ich gestern den Abend mit Fehlersuche und Auftrennen verbracht. Nicht einen einzigen Stich hab ich genäht!
Das Schnittteil hab ich schon korrigiert und ich hoffe, dass ich heute endlich mal einen spürbaren und sichtbaren Schritt weiter komme.
Nach dem Kragen sind die Knopflöcher dran - ein Thema, bei dem mein Maschinchen und ich leider noch immer nicht so richtig Freundschaft schließen können...
In diesem Sinne: "Frust raus, Bauch rein!" ;o)
Man wagt sich voller Elan und einem Quentchen Unsicherheit an ein neues Projekt. An neue Herausforderungen, steigert die Ansprüche.
Man ist so froh, die ersten Schritte zu gehen, es endlich anzupacken.
Und dann?
Es funktioniert nicht *arghh*!!!
So geht es mir mit meinem 1. Kleid, das ich für mich aus Webware nähen möchte. Das Schnittmuster ist eine Maßanfertigung (die Themen "Schnittanpassung" und "Schnittkonstruktion" sind mir noch 3 bis 4 Nummern zu groß...), der Baumwollstoff verspricht eine gute Verarbeitung.
Die Anleitung ist auf englisch. Also eher "broken english". Das macht die Sache gleich von vornherein etwas beschwerlich, da es von (falschen) Fachbegriffen nur so wimmelt. Das Wort "serge" z. B. war mit keinem Wörterbuch in einen Zusammenhang mit dem Thema "Nähen" übersetzbar. Und es findet in nahezu jedem Satz Verwendung...
Aber gut, ich näh ja schon eine Weile und ein Großteil der Abläufe ist auch ohne Anleitung bzw. Übersetzung klar.
Dennoch: für meinen 1. Kragen bräuchte ich dann doch eine verständliche Anleitung. Die hab ich glücklicherweise bei Bernina gefunden.
Mit sehr viel Sorgfalt und Umsicht hab ich also den Kragen genäht, abgesteppt, gebügelt und ... mich ein klein wenig gefreut, dass es wirklich ordentlich aussieht.
Doch dann kam die Ernüchterung: der Kragen passt nicht in das Halsloch! Er ist ca. 5 cm zu kurz.
Wie das??? 5 cm sind ja nicht einfach nur ne vergessene Nahtzugabe oder Wegrutschen beim Zuschneiden! Ich hab das Schnittteil ja auch mehrfach verwendet, da der Kragen eine innere und eine äußere Seite hat und zusätzlich mit Bügelvlies verstärkt wird. Denselben Fehler macht man dann doch nicht 3 Mal...
Aber dann ging mir ein Licht auf!
Schon beim Verbinden des vorderen Oberteils mit dem Taillenband fehlten mir reichlich 2 cm an letzterem Teil. Es stellte sich heraus, dass es genau die Breite der Knopfleiste ist.
OK, auch geduldiges und demütiges Auftrennen gehört zum Nähen dazu. Also Taillenband wieder ab und neu zuschneiden (mit der entsprechenden Mehrweite).
Tja und beim Kragen fehlt nun an beiden Seiten die jeweilige Breite der Knopfleiste *grrr*.
So hab ich gestern den Abend mit Fehlersuche und Auftrennen verbracht. Nicht einen einzigen Stich hab ich genäht!
Das Schnittteil hab ich schon korrigiert und ich hoffe, dass ich heute endlich mal einen spürbaren und sichtbaren Schritt weiter komme.
Nach dem Kragen sind die Knopflöcher dran - ein Thema, bei dem mein Maschinchen und ich leider noch immer nicht so richtig Freundschaft schließen können...
In diesem Sinne: "Frust raus, Bauch rein!" ;o)
Sonntag, 13. Juli 2014
Für laue Sommernächte
Bisher gab es Schlafanzüge aus Jersey. Schnell genäht, fertig. Aus einem langen Schlafanzug wurde mit Hilfe der Schere ein kurzer Schlafanzug.
So weit, so gut.
ABER: für den Sommer sind solche Schlafanzüge dann doch recht warm.
Deshalb - und weil ich mich beim Stoffkauf ganz klassisch vertan hatte - hat das Lieblingskind nun einen zuckersüßen Sommerschlafanzug aus Baumwollwebware bekommen:
Oh, sooooooo müde
"Komm, kleiner Ufofant, wir kuscheln!"
"Mama, fotografierst Du immer noch?"
"Hihi, veralbert!!! Ich bin noch gar nicht müde! Eine Gute-Nacht-Geschichte schaffen wir noch."
Das Oberteil basiert auf dem bewährten Tunika-Schnitt von Burda. Allerdings hab ich kleine Flügelärmelchen angesetzt (ohne erschien es mir doch etwas zu nackig an den Schultern) und statt eines Knopfes am Rücken vorn eine Knopfleiste eingebaut. Ich denke, das drückt weniger als ein Knopf im Nacken.
Die Hose hab ich selbst gebastelt. Unten mit Gummizug für den Pumphoseneffekt.
Falls der Sommer doch noch den Weg zurück zu uns findet, sind wir gerüstet!
In hellblau, mit Autos und Häschen genau das Richtige für die Meitlis ;o)
So weit, so gut.
ABER: für den Sommer sind solche Schlafanzüge dann doch recht warm.
Deshalb - und weil ich mich beim Stoffkauf ganz klassisch vertan hatte - hat das Lieblingskind nun einen zuckersüßen Sommerschlafanzug aus Baumwollwebware bekommen:
Oh, sooooooo müde
"Komm, kleiner Ufofant, wir kuscheln!"
"Mama, fotografierst Du immer noch?"
"Hihi, veralbert!!! Ich bin noch gar nicht müde! Eine Gute-Nacht-Geschichte schaffen wir noch."
Das Oberteil basiert auf dem bewährten Tunika-Schnitt von Burda. Allerdings hab ich kleine Flügelärmelchen angesetzt (ohne erschien es mir doch etwas zu nackig an den Schultern) und statt eines Knopfes am Rücken vorn eine Knopfleiste eingebaut. Ich denke, das drückt weniger als ein Knopf im Nacken.
Die Hose hab ich selbst gebastelt. Unten mit Gummizug für den Pumphoseneffekt.
Falls der Sommer doch noch den Weg zurück zu uns findet, sind wir gerüstet!
In hellblau, mit Autos und Häschen genau das Richtige für die Meitlis ;o)
Freitag, 11. Juli 2014
Heute mal als Michel
Nur ein kleiner Schnappschuss und deshalb auch nicht viele Worte:
Mütze Hannes + Shirt Antonia + Häkeljäckchen + Caprihose Audrey (Ottobre 3/2009) = Michel
Habt ein schönes Wochenende!!!
Verlinkt zu den Meitlis
Mütze Hannes + Shirt Antonia + Häkeljäckchen + Caprihose Audrey (Ottobre 3/2009) = Michel
Habt ein schönes Wochenende!!!
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