Auch, wenn meine MMM-Premiere eher in die Kategorie "Pleiten, Pech und Pannen" gehört, mag ich Euch meinen neuen Rock zeigen. Und natürlich das noch nicht präsentierte Shirt, was nach einer Anregung von Michou entstanden ist.
Aber von vorn:
genäht habe ich einen halben Teller nach eigenem Schnittmuster.
Der Stoff ist ein herrlich weinroter Twill von Stoff und Stil. Die Herausforderung beim Zuschneiden lag darin, dass der Stoff in 3 Richtungen dehnbar ist. Letztendlich - und nach viel Beratungshilfe von Andrea - habe ich mich dafür entschieden, vordere und hintere Mitte am Fadenlauf auszurichten.
Rock und ich schon etwas verknittert vom anstrengenden Tag:
Der Stoff hat sehr viel Stand, fällt deswegen nicht ganz so "geschmeidig". Allerdings fühlte ich mich heute - trotz Kälte - damit gut angezogen.
Drunter trage ich einen Unterrock aus Baumwollsatin. Leider nutzt der halbe Teller jeden Zentimeter, den er selbst länger ist als der Unterrock, um sich an die Beine zu kleben.
Dieses Problem wird mich wohl beim nächsten Rock dazu bringen, ein Futter einzunähen. Denn der wundervolle Twill liegt in noch 2 weiteren Farben hier und möchte noch wenigstens ein Rock werden...
In die Kategorie "Pleiten" gehört zweifellos, dass ich keinen farblich passenden verdeckten Reißverschluss hier hatte. Und das, obwohl ich Reißverschlüsse NACH meinem Kauf des Twills geordert habe!!! Nun ist der Reißverschluss rot. Knallrot. Blöd irgendwie, aber ich nehm es jetzt so hin.
So sieht (m)ein halber Teller aus:
Die Schublade "Pech" ist dem Umstand geschuldet, dass ich kein passendes Garn im Haus hatte. Und das, obwohl ich zusammen mit dem Twill auch Garn gekauft hab. Nur eben nicht in weinrot.
Und eine echte "Panne" ist mir dann beim Aufschneiden des Knopfloches passiert: Ich sichere das Ende des Knopflochs immer mit einer Stecknadel, damit der Nahttrenner nicht in den Faden rauscht. Aber gestern hab ich es irgendwie geschafft, oberhalb der Stecknadel durchzuschießen. Ich sage Euch: der Nahttrenner ging durch den Stoff wie durch Butter. Wie ich das Massaker kaschiert habe, verrate ich lieber nicht.
Dank meiner aktuellen Lieblings-CD, die im "Hintergrund" lief, halbwegs unverkrampft:
Und sonst so?
Der Rock ist zu weit. Aber auch das ignoriere ich jetzt und rede mir ein, dass ein wenig mehr Bundweite beim Sitzen am Schreibtisch angenehm ist *hüstel*.
Noch ein paar Worte zum Shirt: dunkelgrauer Baumwolljersey, nur wenig dehnbar, kuschlig.
Ich schrieb ja schon, dass er klebt...
Andrea, an dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank für Deinen geduldigen Beistand. Und vielen lieben Dank für Deinen inspirierenden Blog.