Mittwoch, 31. Dezember 2014

Verschwörung

Nachdem ich gestern über die vermeintliche Wetterwarnung lästerte, waren heute früh die Heizungen aus.
 
Danke, ich nehme den Hinweis an!!!
Ab sofort wird nur noch hinter vorgehaltener Hand getuschelt...

Dienstag, 30. Dezember 2014

Wetterwarnung

Für unsere Region galt heute folgende Wetterwarnung:

"Leichter Schneefall. Es ist Schnee bis 1 cm pro Stunde zu erwarten."


Liebe Meteorologen,

dieses Phänomen nennt man "Winter". Da gibt es nix zu warnen, sondern nur zu genießen. Sauriern bekommt dieses Wetter bekanntermaßen nicht. Wären sie nicht schon ausgestorben, hätte die "Wetterwarnung" wohl Sinn gemacht.

Aber so?

Montag, 22. Dezember 2014

Zappen duster

Das ist unser diesjähriges Weihnachtsmotto.

Ich hab mich wohl zu früh gefreut, dass wir in diesem Jahr nicht alle krank sind...

Seit gestern Vormittag sind wir nämlich ohne Strom, Heizung und Warmwasser.

Nachdem innerhalb kürzester Zeit 3 Lampen und die Verteilerdose von Telefon / Fernseher / Internet durchgebrannt waren und wir an unseren Elektrogeräten extreme Stromschwankungen beobachtet haben, haben wir Alarm gegeben. Alle Stecker raus. Sicherungen raus.

Kurz darauf wurde es schon merklich kühler.

Glücklicherweise fanden sich schnell die Notdienste für Heizung und Elektro ein. Nach kurzer Fehlersuche stand fest: der Hausstromkasten war durchgebrannt. Und damit lief natürlich auch die Heizung nicht mehr.

Unglaublich, wie schnell eine Wohnung auskühlen kann! Heute morgen hatten wir in den innenliegenden Räumen noch 15-16 Grad. Ich schätze, ich den äußeren Räumen (darunter auch das Bad) waren es noch 12-13 Grad.

Dank Gaskocher aus dem Garten konnten wir heute Morgen wenigstens Wasser und Milch heiß machen. Zähne mit so arg kaltem Wasser zu putzen, ist mir ein Graus!

Nun wird es gerade schon wieder dunkel. Mal sehen, wie wir im Kerzenschein das Kind bespaßen.

Die Heizung geht mittlerweile wieder. Zwar nicht auf Höchstleistung, aber immerhin. Außerdem hat uns die Hausverwaltung eine Stromleitung in die Wohnung gelegt, damit Kühl- und Eisschrank wieder laufen. An der Kabeltrommel ist auch noch Platz für eine Lampe.

Ich denke, so werden wir noch ein wenig durchhalten. Morgen wird hoffentlich der Stromkasten repariert.

Wahrscheinlich klingt das jetzt alles irgendwie romantisch. So mit Kerzen. Abgeschnitten von allen Kommunikationsmedien.

Ist es aber nicht!

Denn der Gedanke, dass hätte das ganze Haus abbrennen können, lässt mich einfach nicht los.

Und vermutlich werde ich bei jedem Gerät, was ich - hoffentlich - bald wieder einschalten werde, noch ein paar Tage mit wachsamer Nase daneben stehen bleiben.........

In diesem Sinne: habt ein wundervolles, störungsfreies Weihnachtsfest.

Kommt gut rüber in Neue Jahr.

Dann lesen wir uns bestimmt auch wieder!!!

Freitag, 19. Dezember 2014

Ich fühle mich gerade wie Columbus!

So wie er staunte, als er Amerika entdeckte, staune ich gerade über meine neuen Erkenntnisse über Miette ;o)
 
Frau Frauenoberbekleidung machte mich glücklicherweise darauf aufmerksam, dass ich bei Reihe 25 noch gar kein Armloch fertig habe.
 
Das veranlasste mich, die Anleitung nochmals sehr genau unter die Lupe zu nehmen, Wort für Wort zu übersetzen.
 
Und welch Offenbarung: nichts ist, wie es schien!!!!!!!
 
Mir ist zwar noch nicht klar, wieso ich in besagter Reihe je 10 Maschen anschlagen soll, aber ich mach das jetzt einfach. Manchmal schadet zu viel Denken...
 
Was ich ohnehin schon ahnte und Andrea mir sehr ehrlich auf den Kopf zusagte, hab ich nun wenigstens am Strickstück nachgeholt: ich hab gemessen. Ich brauche 1,5 Mal soviele Maschen und Reihen, um auf die Maßangaben zu kommen.
 
Wie mach ich also weiter?!?!
 
Ich mogle mich jetzt noch bis zur Armkugel vor. Dann schau ich mal, ob es passen könnte.
 
 

Miette und ich



Ich brauch bitte mal etwas Aufmunterung:

Nach vielem Abwägen und „Überprüfen“ meiner Strickfähigkeiten habe ich mich vergangene Woche durchgerungen, mich nun doch an Miette zu wagen.
Mit der Anleitung konnte ich NATÜRLICH nichts anfangen! Alles auf Englisch und dazu noch die Strickschrift mit ihren kryptischen Abkürzungen.
Ein Problem, was mich die ausgedruckte Anleitung für einige Tage auf die Seite legen ließ.

In Erwartung, ein Wochenende bei meinen Schwiegereltern zu sein, wollte ich es dann aber doch wagen und mir das Strickzeug mitnehmen.

So habe ich einen Abend lang dank vieler Blogs und Erläuterungen auf youtube eine „Übersetzung“ der Anleitung erarbeitet.

Im Haus habe ich eine große Menge Wolle aus 100% Baumwolle. Ein Häkeljäckchen daraus fürs Lieblingskind ist gut geraten. Die Wolle ließ sich anständig verarbeiten und macht auch als „Gesamtkunstwerk“ einen guten Eindruck. Und so hab ich darauf verzichtet, für mein Pilotprojekt in neue Wolle zu investieren. Zumal ich von Wolle – wie bereits anderswo geschrieben – keine Ahnung habe.
Allerdings wird die Wolle für Nadelstärke 2,5 – 3 empfohlen und so folgte ich den Empfehlungen einiger bloggender Strickerinnen für diesen Fall, „… einfach in der größeren Nummer zu stricken…“ Zudem nutze ich Nadeln mit Stärke 4.

Nun bin ich über Reihe 25, in der die Maschen für den Ärmel abzulegen sind, bereits hinaus und das gestrickte Stück ist keine 10 cm lang. Ich bin also weit entfernt davon, Platz für das Armloch zu haben *heul*.

Mach ich stur weiter im Rapport, bis ich die nötige Länge für den Ärmelansatz erreicht habe?

Schau ich, ob die Jacke dem Lieblingskind passen könnte? Ich vermute nämlich, dass Miette auch rundherum zu klein sein wird…

Trenn ich auf? Wobei das so gar nicht mein Fall ist. Dafür hab ich zu viel Zeit und Muße hineingesteckt. Und ein wenig stolz bin ich im Übrigen auch darauf, dass ich die Strickschrift offenbar richtig umsetze. Das mag ich irgendwie nicht aufribbeln.

Bitte, rückt mich mal zurecht! Ich möchte nämlich gern weitermachen, müsste mir aber natürlich überlegen, wohin das alles führen soll!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Upcycling-Geschenkverpackung

Hohoho, nur noch 8 Mal schlafen, dann kommt er. Der Alte mit dem weißen Rauschebart und bringt Euch viiiiiiieeeeele Geschenke!

Was?!?!? Ihr müsst Euch selbst um Geschenke für Eure Lieben kümmern?!?!?!

Na dann kommt meine Upcycling-Geschenkverpackungs-Idee sicher gerade recht.
Das braucht Ihr:

  • Spankörbchen oder kleine Obstkiste
  • ein wenig feines Sandpapier
  • Farbe und Pinsel oder Sprühfarbe
  • Maskingtape

Und so geht es:

Das Körbchen habe ich im Herbst zur Pilzsaison beim Obstladen unseres Vertrauens mitgenommen. In der kleinen Kiste wohnten einst Mandarinen.
Fragt also einfach mal nach im Gemüseladen, ob Ihr leere Kisten mitnehmen dürft. Hier ist das auf jeden Fall kein Problem gewesen.

Lasst Körbchen / Kiste 1, 2 Tage im Warmen und Trockenen stehen, damit sie gut austrocknen.

Das Spankörbchen wird rumherum mit dem Sandpapier abgeschliffen. Sonst gibt es olle Splitter in den Fingern statt Lächeln in den Gesichtern.

Anschließend streicht oder sprüht Ihr das Körbchen an.
Meine Sprühfarbe war nach einer knappen Stunde trocken, so dass ich dann mit dem Maskingtape loslegen konnte.
Noch ein paar Naschereien hinein und schon ist sie fertig: die Upcycling-Geschenkverpackung.

Hier fanden sie Verwendung für die Weihnachtsgeschenke für die Erzieherinnen vom Lieblingskind.
Habt noch ein paar schöne vorweihnachtliche Tage!!!

Mittwoch, 10. Dezember 2014

MMM-Premiere mit halbem Teller

Auch, wenn meine MMM-Premiere eher in die Kategorie "Pleiten, Pech und Pannen" gehört, mag ich Euch meinen neuen Rock zeigen. Und natürlich das noch nicht präsentierte Shirt, was nach einer Anregung von Michou entstanden ist.
Aber von vorn:
genäht habe ich einen halben Teller nach eigenem Schnittmuster.
Der Stoff ist ein herrlich weinroter Twill von Stoff und Stil. Die Herausforderung beim Zuschneiden lag darin, dass der Stoff in 3 Richtungen dehnbar ist. Letztendlich - und nach viel Beratungshilfe von Andrea - habe ich mich dafür entschieden, vordere und hintere Mitte am Fadenlauf auszurichten.
Rock und ich schon etwas verknittert vom anstrengenden Tag:

Der Stoff hat sehr viel Stand, fällt deswegen nicht ganz so "geschmeidig". Allerdings fühlte ich mich heute - trotz Kälte - damit gut angezogen.
Drunter trage ich einen Unterrock aus Baumwollsatin. Leider nutzt der halbe Teller jeden Zentimeter, den er selbst länger ist als der Unterrock, um sich an die Beine zu kleben.
Dieses Problem wird mich wohl beim nächsten Rock dazu bringen, ein Futter einzunähen. Denn der wundervolle Twill liegt in noch 2 weiteren Farben hier und möchte noch wenigstens ein Rock werden...

In die Kategorie "Pleiten" gehört zweifellos, dass ich keinen farblich passenden verdeckten Reißverschluss hier hatte. Und das, obwohl ich Reißverschlüsse NACH meinem Kauf des Twills geordert habe!!! Nun ist der Reißverschluss rot. Knallrot. Blöd irgendwie, aber ich nehm es jetzt so hin.
So sieht (m)ein halber Teller aus:

Die Schublade "Pech" ist dem Umstand geschuldet, dass ich kein passendes Garn im Haus hatte. Und das, obwohl ich zusammen mit dem Twill auch Garn gekauft hab. Nur eben nicht in weinrot.
Und eine echte "Panne" ist mir dann beim Aufschneiden des Knopfloches passiert: Ich sichere das Ende des Knopflochs immer mit einer Stecknadel, damit der Nahttrenner nicht in den Faden rauscht. Aber gestern hab ich es irgendwie geschafft, oberhalb der Stecknadel durchzuschießen. Ich sage Euch: der Nahttrenner ging durch den Stoff wie durch Butter. Wie ich das Massaker kaschiert habe, verrate ich lieber nicht.
Dank meiner aktuellen Lieblings-CD, die im "Hintergrund" lief, halbwegs unverkrampft:

Und sonst so?
Der Rock ist zu weit. Aber auch das ignoriere ich jetzt und rede mir ein, dass ein wenig mehr Bundweite beim Sitzen am Schreibtisch angenehm ist *hüstel*.
Noch ein paar Worte zum Shirt: dunkelgrauer Baumwolljersey, nur wenig dehnbar, kuschlig.
Ich schrieb ja schon, dass er klebt...


Andrea, an dieser Stelle nochmal vielen lieben Dank für Deinen geduldigen Beistand. Und vielen lieben Dank für Deinen inspirierenden Blog.

Montag, 17. November 2014

Buchliebe

Worüber ich hier noch gar nicht berichtet habe: ich liebe Bücher. Je dicker, desto besser. Romane sollen es sein. Gern mit gut recherchiertem historischen Hintergrund. Biographien, die als Romane daher kommen. Zur Abwechslung auch mal Science Fiction. Seltener Krimis. Reine Liebesromane gar nicht. Und auch allerseltenst Bücher, deren Inhalt komisch sein soll.

Als Teenager hab ich unglaublich gern Stephen King gelesen. Seit der Geburt vom Lieblingskind komme ich an dieses Gruselgenre gar nicht mehr ran.

Früher hab ich sehr intuitiv Bücher gekauft. Das Internet, mit seiner Fülle an Informationen gab es noch nicht. So mussten Cover und Klappentext für eine Entscheidung ausreichen. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals einen Fehlgriff getan zu haben.

In den letzten Jahren habe ich mir fast keine Bücher mehr gekauft. Lese immer wieder meine Favoriten im Regal hoch und runter.

Ja, das mach ich gern. Ich liebe meine Bücher.

Dennoch giere ich im Moment regelrecht nach etwas Neuem.

Aus einer "Laune" heraus habe ich mir vorgestern mal wieder ein Buch gekauft. Spontan. Aufgrund dessen, was ich im Netz bereits an Kritiken darüber gelesen habe. Das Thema ist zeitgenössisch und deshalb bin ich gespannt, wie ich es lesen werde.

Mein Entschluss: ich werde mir jeden Monat ein neues Buch gönnen. Für Dezember steht die Wahl schon fest: "Das Haupt der Welt" von Rebecca Gablé.

Und noch ein Entschluss: ich kaufe nur in einem Buchladen. Nix online. Gemäß meiner Erfahrungen, dass ich ein Buch in der Hand halten muss, um das "richtige" zu kaufen. Und natürlich, um die kleineren Privatgeschäfte hier im Ort zu unterstützen.

Dienstag, 4. November 2014

Sommerrückblick - Teil 2

Im September waren wir ENDLICH mal wieder an der Ostsee.

Es war tatsächlich schon unglaubliche 5 Jahre her, dass wir Seeluft geschnuppert und feinen Sand in den Schuhen gehabt haben.

Das Lieblingskind hatte bisher lediglich Bekanntschaft mit Seen in verschiedener Größe gemacht - für sie war es also eine absolute Premiere.

Das Wetter verhieß uns spätsommerliche Tage, was mich hinsichtlich der Kleidungsfrage zu dem Entschluss brachte: wir brauchen alles! Kurzes und Langes. Kuschliges für den Strand... Ähm... Kuschliges für den Strand... Woher nehmen, wenn nicht stehlen????

Dann eben nähen ;o)

Als im Juli die Ottobre 4/2014 heraus kam, gefiel mir sofort das Sweatshirt Banana Sweet. Allerdings ziehe ich dem Kind in der KiTa wegen der Wärme nur Jerseyshirts an. Und zum Rausgehen bevorzuge ich Jacken, die man zur Wärme- und Kälteregulierung eben öffnen bzw. schließen kann. Im Gegensatz zu Pullovern. Außerdem finde ich Kapuzen an Pullovern vor allem im Autositz recht störend.


Aber am Tag vor der Abfahrt in den lang ersehnten Urlaub sollte es dann doch sein: Banana Sweet wurde Wirklichkeit als Strandkleidchen für's Lieblingskind.




Ich habe die Knopfleiste weggelassen und die Kapuze nicht gefüttert. Damit letztere einen sauberen Abschluss hat, habe ich rot-weißes Ringelbündchen genauso wie an den Taschen und den Ärmelabschlüssen verwendet.



Schön-Wetter-Beschwörungs-Tanz




Der Sweat schlummerte schon etwas länger in der Stoffkiste. Er sollte eigentlich eine Jacke werden. Allerdings konnte ich mich nie so richtig mit der Farbe anfreunden.



Auf die Taschen gab es Schmetterlinge und auf den Rücken einen Fuchs. Die Velour-Bügelbilder sind Einkäufe vom 1. Stoffmarkt hier im Ort vor einem guten halben Jahr.




Das Kind verbindet eine Art Hass-Liebe mit Füchsen. Warum, hab ich noch nicht herausfinden können. Ein wenig gespannt war ich deshalb schon, als sie den Pullover das 1. Mal anziehen sollte. So ein Bildchen kann schon mal ein KO-Kriterium für Kleidung aller Art sein.




Glücklicherweise liebte das Kind den Pullover vom 1. Moment an und sie hat ihn täglich am Strand getragen. Komischerweise waren nämlich immer innerhalb weniger Minuten die Hosen nass. Und die Schlüppi. Und der Pullover ;o)




Ostsee, wir vermissen Dich schon jetzt wieder!!! Wir müssen unbedingt bald wiederkommen!!!

Verlinkt zum Creadienstag und zu den Meitlisachen.

PS: Ja, es mussten so viele Fotos sein ;o)

Montag, 3. November 2014

Montagsoutfit

Nur ganz kurz und auf die Schnelle: das Lieblingskind hat heute so reizend in der leeren Kiste von der Katzenfutterlieferung gespielt, da konnte ich nicht anders, als ganz viele Fotos zu machen:
 
 
Das Kind muss dringend zum Friseur... Im Moment muss es eine Haarspange rausreißen. Vielleicht bleibt es auch bei dieser Übergangslösung?!?!?

 
Das Shirt ist das Model Autumn Forest aus der Ottobre 4/2014. Passend zum Namen hab ich den wundervollen Drachen-steigen-Jersey ("Herbstwind" - falls jemand auch etwas davon haben möchte ;o) ) von Lillestoff verwendet.


Meine süße, kleine Quatschnase!
 
 
Da sie auf den Kartonfotos nicht zu erkennen ist: hier noch ein paar Detailbilder der Hose:

 
Es ist Piratenhose Linus aus der Ottobre 3/2014. Allerdings habe ich sie verlängert, damit sie herbsttauglich wird.

 
Verwendet habe ich den kuschelweichen Chambray, den ich schon für meinen Rock vernäht habe. Und damit das Kind auch wirklich und zweifelsfrei erkennt, wo vorn ist, gab es ein Schäfchen vorn auf die Taschenklappe.


Und wenn ich einmal dabei bin, darf auch dieses Outfit zu den Meitlisachen.

Sonntag, 2. November 2014

Sommerrückblick - Teil 1

Wie bereits angekündigt, mag ich Euch gern noch Stück für Stück ein paar Werke der letzten Wochen und Monate zeigen.


Beginnen möchte ich mit dem Kleidchen, welches ich dem Lieblingskind zur Hochzeit meiner Schwester genäht habe. Als Blumenmädchen macht man sich eben so richtig chic!


Die Stoffwahl stand schon ganz lange fest: White rose teal von Tilda. Auch dieses Stöffchen stammt aus meinem Hamsterkauf von Anfang des letzten Jahres.

Für das Kleid habe ich mich vom Schnittmuster Minina von Erbsünde inspirieren lassen. Durch den angesetzten Teller schwingt es sehr schön und dreeeeeeeeeeeeeeht wunderbar.


Zwischen Brustband und Rockteil habe ich eine zauberhafte Spitze eingenäht. Leider hat sie nicht mehr für den Saum gereicht. Allerdings bin ich mit der hinterlegten Zackenlitze auch glücklich!


Das Lieblingskind sah einfach nur zum Anbeißen aus. Ich glaube, sie darf das Kleidchen Ende November, wenn wir nochmal Hochzeit feiern, wieder anziehen. Es ist doch zu schade, sein Dasein auf dem Bügel zu verbringen ;o)

 
Das ist heute nun auch ma wieder ein ganz klarer Fall für die Meitlisachen.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Inspirations im Oktober

Juchhuh!!!!!!!!

Nachdem ich bei Frau Burow bereits im Februar und März an ihrem Inspirations-Projekt teilnahm, musste es nun erst Oktober werden, um es mal wieder zu schaffen.

Mein Oktober-Outfit habe ich 2 Inspirationsmusen zu verdanken: Michou und Anmasi.

Dank dieses Posts von Michou hab ich endlich mal wieder etwas für mich selbst genäht. Und zwar Langarmshirts. Ganz simple Shirts, die meinen mageren Kleiderschrank auffüllen und sehr kombinationsfähig sind.

Und Dank Simone habe ich ein neues Rockschnittmuster ausprobiert. Ihre wundervollen Röcke und Kleider haben mich dazu angeregt.

Bei den beiden Damen hole ich mir auch etwas Mut ab, auch im Herbst und Winter Röcke und Kleider zu tragen. Noch kann ich mich nicht dazu durchringen, aber im Frühjahr konnte ich mir das für den Sommer auch nicht vorstellen. Und, was soll ich sagen? Ich hatte in der warmen Jahreszeit an ca. 5 von 7 Tagen pro Woche einen Rock oder ein Kleid an. Darin habe ich mich sehr wohlgefühlt und ich hoffe, dass es mir - nachdem ich mich überwunden habe - auch in der kalten Jahreszeit so gehen wird.

So, lange Rede, kurzer Sinn - hier kommen Foddos.

"Michou-Gedenk-und-Bedankt-Foto" mit dem 1. Shirt



Für den Rock habe ich einen sehr weichen Chambray verwendet (ebenfalls durch Simone drauf gestoßen). Sieht man das Fischgratmuster? Ohne Unterrock geht da - vermutlich - nix ;o) In Ermangelung eines solchen muss vorerst ein kleiner Petticoat reichen.
 
Ein Jäckchen ist ein Muss. Im Büro ist es meist kühl.


Ich würde mir auch gern 1, 2, 3 Jacken stricken. Hetty gefällt mir sehr gut - gesehen ebenfalls bei Simone in vielen wundervollen Varianten. Außerdem hat es mir ein Strickjäckchen von Meike angetan (wozu ich gerade den Post zum Verlinken nicht finde). Allerdings sind beide Anleitungen in Englisch. Außerdem hab ich so absolut keine Ahnung von Wolle und ihren Eigenschaften. Und ein Blick auf diverse Strickanleitungen, die ich im Netz gefunden habe, sagt mir, dass meine Strickkenntnisse doch sehr rudimentär sind *hüstel*.

Ich lass mich mal von mir selbst überraschen, was aus dem Wunsch, eine Jacke zu stricken, wird ;o)

"Und Tschüss!" - wie Simone immer sagt ;o)




 
 
So, Frau Burow, ich koooooooommeeeeeeeee!
Und auch beim Creadienstag lass ich mich heute mal wieder blicken.


Zurück aus der Versenkung

Heute melde ich mich zurück.

Wo ich war? Auf Geburtstagen, Hochzeiten, und ... - ja, leider auch dort. Krank im Bett, gesund am Krankenbett vom Lieblingskind, auf der Suche nach meiner Schreibtischplatte im Büro und am Nähtisch.

Für's Bloggen weder Kopf noch Zeit frei.

Aber da ja bei Frau Burow mal wieder ein Inspirationstermin angesagt war und ich tatsächlich etwas fabriziert habe, nehme ich es zum Anlass, meine Inspiration und ein paar Werke der letzten Wochen und Monate zu zeigen.

So nach und nach.

Bis später also!


Dienstag, 19. August 2014

Nix mit Probekleid!

Es ist vollbracht! Das Origami-Kleid ist fertig!

 

Das Beste ist: es passt perfekt!

Durch das eingesetzte Taillenband endet das Kleid auch genau dort, wo ich es haben möchte.


Da Stoff und Schnitt in Kombination schon sehr festlich sind, werde ich dieses Kleid zur Hochzeit meiner Schwester tragen und kein weiteres nähen.

Wobei das auch nicht so ganz richtig ist ;o) Ein weiteres Kleid nach diesem Schnitt ist mit einigen Änderungen bereits in Planung. Dann sollte es auch alltagstauglicher sein.


Der Stoff ist eine Baumwollwebware von Tilda (Flower Bird Lilac). Den gab es vor anderthalb Jahren im Ausverkauf für wenig Geld und jetzt hat er endlich seine Bestimmung gefunden! 

Als Futter hab ich einen Stoff verwendet, den ich - wenn mich nicht alles täuscht - vor längerer Zeit bei Stoff und Stil gekauft habe. Nur der Farbe wegen ;o)


Bitte verzeiht mir die kopflosen Bilder. Ich hatte mich eigentlich für Euch "schön" gemacht. Allerdings bin ich im Moment einigermaßen angeschlagen - und der entsprechende Gesichtsausdruck lässt sich leider nicht wegretuschieren...


Unterm Kleid trage ich ein Petticoat. Schuhe sind nicht ganz passend - da hab ich mir schon neue besorgt.


Hier noch das Beispielbildchen, welches mich "verführt" hat, das Schnittmuster zu kaufen:


Quelle: www.lekala.co

Fazit und Erkenntnisse aus diesem Projekt:

  • Nahtlinien auf den Stoff aufzeichnen
  • Futterstoff unten länger zuschneiden
  • Futter erst seitlich schließen und dann an Rocknaht befestigen
  • no name - RV mit dem normalen Füßchen nähen
  • Rollschneider mit kleinem Durchmesser verwenden
  • Heften per Hand tut gar nicht weh ;o)

Auch, wenn die Übersetzung mal wieder eine Herausforderung war, hat das Nähen Spaß gemacht. Dank Lucis Übersetzungshilfe und ein bisschen Kopf anstrengen ist das Projekt gelungen.

Damit mach ich heute auch wieder mit beim creadienstag und SaSu.