Dienstag, 19. August 2014

Nix mit Probekleid!

Es ist vollbracht! Das Origami-Kleid ist fertig!

 

Das Beste ist: es passt perfekt!

Durch das eingesetzte Taillenband endet das Kleid auch genau dort, wo ich es haben möchte.


Da Stoff und Schnitt in Kombination schon sehr festlich sind, werde ich dieses Kleid zur Hochzeit meiner Schwester tragen und kein weiteres nähen.

Wobei das auch nicht so ganz richtig ist ;o) Ein weiteres Kleid nach diesem Schnitt ist mit einigen Änderungen bereits in Planung. Dann sollte es auch alltagstauglicher sein.


Der Stoff ist eine Baumwollwebware von Tilda (Flower Bird Lilac). Den gab es vor anderthalb Jahren im Ausverkauf für wenig Geld und jetzt hat er endlich seine Bestimmung gefunden! 

Als Futter hab ich einen Stoff verwendet, den ich - wenn mich nicht alles täuscht - vor längerer Zeit bei Stoff und Stil gekauft habe. Nur der Farbe wegen ;o)


Bitte verzeiht mir die kopflosen Bilder. Ich hatte mich eigentlich für Euch "schön" gemacht. Allerdings bin ich im Moment einigermaßen angeschlagen - und der entsprechende Gesichtsausdruck lässt sich leider nicht wegretuschieren...


Unterm Kleid trage ich ein Petticoat. Schuhe sind nicht ganz passend - da hab ich mir schon neue besorgt.


Hier noch das Beispielbildchen, welches mich "verführt" hat, das Schnittmuster zu kaufen:


Quelle: www.lekala.co

Fazit und Erkenntnisse aus diesem Projekt:

  • Nahtlinien auf den Stoff aufzeichnen
  • Futterstoff unten länger zuschneiden
  • Futter erst seitlich schließen und dann an Rocknaht befestigen
  • no name - RV mit dem normalen Füßchen nähen
  • Rollschneider mit kleinem Durchmesser verwenden
  • Heften per Hand tut gar nicht weh ;o)

Auch, wenn die Übersetzung mal wieder eine Herausforderung war, hat das Nähen Spaß gemacht. Dank Lucis Übersetzungshilfe und ein bisschen Kopf anstrengen ist das Projekt gelungen.

Damit mach ich heute auch wieder mit beim creadienstag und SaSu.

Freitag, 15. August 2014

HosenHerbst 2014 - ich bin dabei!

Habt Ihr es schon gesehen, gelesen, gehört?

Frau Crafteln ruft zum HosenHerbst 2014!!!


Bisher habe ich mich keinem klassischen SewAlong anschließen wollen.

Ich bin kein Typ, der scheibchenweise nach Terminkalender wochenlang an einem Kleidungsstück werkelt.

So kommt mir das Konzept des HosenHerbst 2014 arg entgegen. Zumal ich sowieso vorhatte, mir ein oder zwei Hosen zu nähen.

Was für eine Hose möchte ich nähen?
  • Da sich meine Figur in den letzten Jahren sehr verändert hat (von 90-60-90 auf 90-75-90), MUSS sich mein Bekleidungsstil dem anpassen. Deshalb soll es eine Hose (oder zwei) mit hohem Bund werden, um den Bauch "einzufangen". Wobei "hoher" Bund etwa Bauchnabelhöhe sein wird.
  • Die 1. Hose ist aus Baumwollwebware geplant. Weiße Rosen auf mintfarbenem (teal) Grund. Hier habe ich einen Schnitt für eine Caprihose aus der Ottobre 3/2009 im Auge.
  • Eine evtl. 2. Hose vielleicht aus Chambray. Oder aus Jeans. Der Butterick 5895 hat es mir seit diesem Post bei WeSewRetro angetan. Allerdings werde ich die Hosenbeine zu einer langen Hose verlängern. Falls die schmalen Hosenbeine mir nicht stehen, kann ich ja immer noch auf Capri-Länge verkürzen ;o)

Welche Hosen habe ich bisher gerne oder ungerne getragen?

  • In meinem Kleiderschrank finden sich ausschließlich Hüfthosen. Die passten zwar nach der Schwangerschaft schnell wieder, weil der Bauch nicht rein muss. Aber es sieht einfach nicht schön aus, wenn die Oberteile etwas figurbetonter sind. Ihr wisst schon, was ich meine ;o)

Hose Nummer 1 darf gern kurzfristig fertig werden. Schließlich hoffe ich noch auf ein paar sommerliche Tage!

Ich freu mich auf regen und konstruktiven Austausch mit den anderen kreativen Damen (und vllt. auch Herren...)!

Auf zum HosenHerbst 2014.

Dienstag, 12. August 2014

Zwischenstand: das Origami-Kleid

Und Jammern hilft doch!

Nachdem ich noch vor ein paar Tagen so entmutigt war, hab ich mich am Schlawittchen genommen und das Problem einfach angepackt. Es hat wohl geholfen, mal so richtig zu jammern ;o)

Was ich ebenso vor ein paar Tagen sehr zögerlich und vorsichtig in Erwägung zog, hab ich seitdem mehrfach praktiziert: das Heften per Hand. Besagte Falten und der Ausschnitt wären nur mit gesteckten Nadeln nicht nähbar gewesen. Der verwendete Futterstoff ist einfach zu flutschig.

Vor einer Stunde sah das Origami-Kleid nun so aus:

 
Schlechtes Foto vom Vorderteil mit den "kniffligen" Falten:

 
Noch weniger gut zu erkennen ist das eingesetzte Taillenband, was im Schnitt eigentlich nicht vorgesehen ist. Das Oberteil endet im Original über dem Bauchnabel - das ist mir eindeutig zu hoch! Nun gefällt es mir besser und dadurch gewinnt das Kleid auch an Länge.

Und bitte beachtet die doppelten Kellerfalten :o) Ich freu mich, dass ich alle 4 Falten geschlossen hinbekommen hab. Obwohl ich hier auf Stecknadeln vertraut habe, anstatt zu heften.

 
Rückansicht

 
Dieses Foto sieht zwar unspektakulär aus, aber an dieser Stelle wäre mir fast ein ganz fataler Fehler unterlaufen: ich hätte beinahe die Abnäher vergessen...


Nach den Fotos hab ich noch die rechte Seitennaht geschlossen und die Saumkante versäubert.

Bis auf den Reißverschluss und den Saum ist das Kleid also fertig.

Ich bin ja soooooooooo gespannt, ob es passt!

Bevor der Dienstag um ist, husch ich mal schnell noch zu den anderen Kreativen beim creadienstag.

Donnerstag, 7. August 2014

Ich trau mich nicht!

Haltet mich für verrückt - aber ich trau mich nicht, mit dem Origami-Kleid anzufangen!!!

Gestern Abend schlief das Kind so zeitig, dass ich eigentlich hätte das Oberteil inkl. Futter nähen können.

Hätte... ja... hätte...

Plan ist, zuerst das Futter zu nähen, um ein bisschen Gefühl und Übung für die Falten zu bekommen.

Also Schnittteil auflegen, Markierungen übertragen und ...

... nichts "und".

Als ich die 1. Naht absteckte, lagen die Markierungen nicht übereinander. Mal ganz davon abgesehen, dass der Futterstoff ein Eigenleben hat und darauf besteht, selbst zu entscheiden, wo ein Falz hingehört. Mit dem Bügeleisen brauch ich also gar nicht erst anfangen!

Ich hab dann gestern Abend alles weggelegt. Bringt ja erfahrungsgemäß nix, sich zu Sachen zu zwingen, die noch nicht "reif" sind.

Leider hat sich heute die Lust, die ich sonst regelmäßig am Schreibtisch an meiner Arbeit verspüre, dass ich unbedingt nach Hause an die Nähmaschine möchte, nicht eingestellt.

Ich glaube, ich werde die Nähte erstmal per Hand heften. Wenn mir das jemand vor nem halben Jahr gesagt hätte, dass ich über Heften per Hand nachdenke, dem hätte ich wohl - zumindest innerlich - den Piep gezeigt ;o) 

Wenn jemand Trost, Ermutigung, eine Schulter, Anstoß, Anregung, oder sonst etwas Hilfreiches abzugeben hat - ich nehme gern davon!

Mittwoch, 6. August 2014

Auf Wunsch einer einzelnen Dame: die 1. Hose mit Reißverschluss

Karin bat mich, meine 1. Hose mit Reißverschluss zu zeigen. Dem möchte ich gern nachkommen.
 
Die Hose ist schon ein paar Wochen fertig, aber noch nicht getragen.
 
Nein, dieses Mal liegt es nicht am "Design", sondern an der Länge! Die Hose steht nämlich unten auf. Nach so vielen Wochen in kurzen Hosen, Kleidern und Röcken hat das Lieblingskind offenbar vergessen, wie sich lange Hosen anfühlen ;o)
 
Genäht habe ich einen selbstkonstruierten Schnitt. Der leicht stretchige Jeansstoff ist von Michas.
 
 
Auf die Gesäßtaschen nähe ich mehr oder weniger schon immer gern Webband auf. Da hier mehrere Lagen Stoff übereinander liegen, bin ich froh, wenn ich die Taschen ohne Komplikationen aufgesteppt bekomme - mit Zierstichen will ich lieber nicht anfangen. Von daher gibt es eben Webband als Blickfang.
Dieses lag im Übrigen einer Lieferung von Lillestoff bei. Tolle Überraschung!

 
Echte Taschen mit Zierstich:

 
Und last but not least: der Hosenreißverschluss.


Eingenäht habe ich ihn nach der Anleitung, die in jeder Ottobre zu finden ist.
Ich bin mit der knapp beschriebenen und mit wenigen Zeichnung versehenen Anleitung sehr gut klargekommen.
Ein bisschen Übung braucht es noch. Aber das ist OK.
Wenn man genau hinschaut, sieht man auch, dass ich den Untertritt vermurkst habe. Der Hinweis, dass er doppelt gelegt wird, fehlt leider in der Anleitung. Da es innen ist, hab ich es jetzt so gelassen und mach es beim nächsten Mal richtig ;o)

So, liebe Karin, ich hoffe, das reicht Dir. Wenn nicht, dann frag einfach nochmal nach!

Habt noch einen schönen Abend.

Bevor ich auch ins Bett hüpfe, bring ich die Hose nur noch schnell zu den Meitlis.

Dienstag, 5. August 2014

Das Origami-Kleid ;o)


Origami - dieses Wort schoss mir gerade durch den Kopf, als ich probehalber den Schnittbogen für mein neues Projekt faltete ;o) Deshalb wird es wohl als "Origami-Kleid" in meine Annalen eingehen.

So sieht das Schnittteil im Original aus:


Und so im gefalteten Zustand:


Wobei die Falten letztendlich anders liegen werden - nämlich als doppelte Kellerfalten (sagt man das so?). Ich hab gerade vorsichtshalber nochmals nachgeschaut.

Auch das Oberteil scheint knifflig - im wahrsten Sinne des Wortes - zu werden ;o)


Dies ist das Probekleid für das Kleid, was ich zur Hochzeit meiner Schwester tragen möchte. Die ist ja erst in gut 2 Wochen *hüstel*. Bis dahin muss ich auch noch das Blumenmädchenkleid für's Lieblingskind nähen, für das es noch nicht mal ein Schnittmuster gibt *gleich nochmal hüstel*.

Ich bin jetzt einfach mal optimistisch, dass sich hier keine Querelen einstellen, die mir bei meiner Planung im Weg stehen...

Vorsichtshalber hab ich heute aber schon mal ein Jäckchen geordert, welches sowohl zu meinem Probekleid als auch zum endgültigen Kleid passen sollte *g*.

Da hab ich doch gleich mal noch ne Frage:

Die Rockteile werden im Bruch liegend zugeschnitten und gehen dann jeweils über die komplette Stoffbreite (1,40 m). Ich würde das Kleid gern verlängern, habe dazu aber am Rand keinen Stoff mehr. Natürlich könnte ich in den Falten Stoffstreifen einarbeiten, aber das ist mir zu aufwendig und ich hab Angst, dass es dann auch den Fall des Rockes stört.
Deshalb meine Frage: wie passe ich die Rockteile an, um mehr Länge zu gewinnen?

Mit diesem Post nehme ich nun auch das 1. Mal am creadienstag teil!

Montag, 4. August 2014

Es war einmal ein kleiner afrikanischer Schneehund

 
Oh ja, ganz klein war sie mal, unsere süße Enie. Und heute wird sie 10 Jahre alt.


 
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem "Runden", meine kleine Bommelbeere. Mein süßer Herzenshund. Wolf im Schafspelz. Kullerhutze vom 1. Tag an. Lotterlottchen und Wackelarsch. Ich glaube, so viele Spitznamen wie Du, hat kein anderer hier im Rudel!


Dabei kommt es mir fast so vor, als wäre es gerade erst gestern gewesen, dass wir das kleine Wollknäuel zu uns geholt haben.

Spielen mit Trinity, der Chefin im Rudel ;o)

Verängstigt bis in die Schwanzspitze. Über die Straßen mussten wir sie eine Woche lang tragen.


Doch im Laufe der Zeit hat sie Vertrauen zu uns gefasst. An uns binden wollte sie sich nie zu 100 %. Aber uns reichen auch 90 %.


Mit dem Element Wasser hat es Enie eigentlich nicht so wirklich. Ich frage mich, wieso wir trotzdem so viele Fotos von ihr beim Wassertreten haben ;o)



Dieses Bild entstand bei Enies 1. Begegnung mit Knödeltier Kaja.



Baden mit Freunden ist lustig. Vor allem, wenn man sich alles aus sicherer Entfernung anschauen kann ;o)


Eine von Enies größten Leidenschaften: Heuballen-Mehrkampf. Leider hat unser Bommelchen schon immer Probleme mit den Ellenbogen, so dass wir ihr die Freude solcher Aktivitäten nicht allzu oft machen können.


"Dauert's noch lange? Isses noch weit? Sind wir bald da?
Lauft doch bitte das nächste Mal ohne uns auf den Brocken! Wir bewachen in der Zwischenzeit das Auto!"


Wenn Kaja in der Anfangszeit Blödsinn machte, verzog sich Enie - die sonst NIIIIEEEEE in unser Bett kommt - freiwillig ins Bett. Und dort tat sie dann ganz unschuldig ;o)


Wilde Hühner

  



Gemütlich mag es unser süßes Ömchen schon immer. Doch jetzt, so als Rentnerin, mag sie es wirlich gern, einfach nur im Garten herumzuliegen und von den Nachbarn Leckerchen abzustauben.


Und ganz zum Schluss will ich mal noch auflösen, was mit dem Posttitel gemeint ist:

Wir hatten Enie gerade ein paar Tage, es war mitten im Winter, es lag herrlichster Schnee. Mitten im Wald wurden wir von fremden Leuten auf Enie angesprochen. Das sei doch ein afrikanischer Schneehund! Jaja, die gibt es sehr selten. Und die werden auch ziemlich groß.

Noch heute lachen wir darüber und wenn uns jemand besonders wichtig kommt, bestätigen wir immer wieder gern, dass Enie direkt vom Kilimandscharo stammt...

Mein kleines Eniemädchen. Du bist besonders. Besonders knuddelig, besonders dickköpfig, besonders besonders ;o) Ich hab Dich lieb!!!

Sonntag, 3. August 2014

Wunder gescheh'n, ...

... ich hab's gesehen.

 
Ja, Ihr seht richtig! Das Lieblingskind trägt heute Piratenhose Linus (Ottobre 3/2014) das allererste Mal!

Und gleich noch eine Premiere: die kleine Maus war heute das 1. Mal mit dem Papa klettern.

Der Gurt passt schon prima, Höhenangst hat sie keine. Beste Voraussetzungen also für Erkundungen und Abenteuer in der 3. Dimension ;o)

 
Sicher wäre das Räuberkind auch im Kleidchen auf den "Berg" gestiegen, aber so konnten wir ihr die Hose endlich, endlich an die kleinen Beine komplimentieren.


Mal sehen, ob sie bald Papas große Leidenschaft für das Klettern teilen wird...

Samstag, 2. August 2014

Häkeljäckchen Nr. 2

Erinnert Ihr Euch noch an das weiße Häkeljäckchen für's Lieblingskind? Damals schrieb ich ja, dass eine 2. Jacke bereits in Arbeit sei.

Und heute, nach gut 3 Monaten werkeln mit vielen Pausen, ist die Jacke endlich fertig geworden *puh*.

 
Das Prinzip ist identisch mit dem der 1. Jacke. Allerdings habe ich die Ärmel (natürlich) ansetzen müssen. Glücklicherweise kann man ja beim Häkeln einfach da weitermachen, wo man möchte. Kein lästiges Annähen - sonst wäre die Jacke wahrscheinlich noch immer nicht fertig...

Rot ist scheußlich zu fotografieren! Fast so schlimm wie dunkelblau ;o)
So sieht man vermutlich nicht besonders gut, dass ich am Rücken durch Maschenzunahmen noch Bewegungsfreiheit geschaffen habe.

 
Für den mädchenhaften Effekt hab ich unten Schößchen gearbeitet.


Ich hoffe, die Jacke passt. Heute war es so unglaublich warm, dass ich das Lieblingskind nicht mit Anproben quälen wollte. Aber zumindest gefällt sie ihr!!!

Damit gibt es mal wieder einen Beitrag für die Häkelliebe und natürlich die Meitlisachen.

Freitag, 1. August 2014

Aus 34 mach 1

Oder auch: näh Dir ein Kleid.

Ich hab echt nicht schlecht geschaut, als ich nach dem Zuschneiden 34 - in Worten "vierunddreißig" - Teile vor mir liegen hatte.

Aber nach etwas Frust und letztendlich doch ganz viel Lust haben sich 34 Stoffteile + 6 Knöpfe zu einem Kleid zusammengefunden:





Verliebt habe ich mich in den Schnitt aufgrund dieses Bildes:

Quelle: www.lekala.co

Dieses Hemdblusenkleid erinnert mich sehr an Schnitte aus den 50-er Jahren und entspricht damit absolut meinem Beuteschema ;o)

Als ich vorhin unserer Gartennachbarin ein Glas Marmelade brachte, lachte sie mich an und meinte, sie fühle sich gerade in einen Werbespot der 50-er Jahre versetzt. Das Kleid und meine Präsentation des Glases haben sofort diese Assoziation bei ihr geweckt.

Bei der Rocklänge bin ich noch etwas unschlüssig: isses nun zu lang oder zu kurz oder gerade richtig? Ich finde das Kleid zu kurz. Meine Kollegin meint, es könne gern über dem Knie enden. Oder ist es so in Ordnung, wie es ist?


Da mir leider vor ein paar Jahren die Taille abhanden gekommen ist und sich statt dessen ein oller Unterbauch gebildet hat *hüstel*, werde ich noch so ein nettes Band wie auf dem Bildchen nähen. Ich denke, das macht eine etwas gefälligere Silhouette. Allerdings hab ich noch keine Eingebung, woraus ich das Band nähen könnte.

Auch, wenn ich um die Macken und kleinen Unsauberkeiten weiß: ich bin doch ziemlich stolz auf mein 1. Kleid aus Webware!

Der Baumwollstoff hat sich sehr gut verarbeiten lassen. Woher ich die Knöpfchen habe, weiß ich schon gar nicht mehr.


Vom nahtverdeckten Reißverschluss (Hersteller: YKK) muss ich auch noch berichten: meine Bestellung war gestern leider doch noch nicht eingetroffen. Allerdings fand sich in meiner Reißverschlusssammlung noch ein passendes Exemplar. Dank der Anleitung von sew'n sushi ist wirklich nur der Zipper zu sehen *juchhuh*. Und das Beste war: die Spiralen des Reißverschlusses ließen sich einfach wegklappen, so dass ich auch ohne Spezialfüßchen gaaaaaanz knappkantig nähen konnte!!!


Ein wenig gewöhnungsbedürftig ist es vom Tragegefühl her noch. Aber ich erfreue mich sehr daran und möchte mir jetzt ganz schnell das nächste Kleid nähen!

Übrigens: ich weiß nicht, wie es Euch mit Männern im Allgemeinen und auch Besonderen so geht ;o) Aber die wenigsten Männer scheinen es wenig bis gar nicht wahrzunehmen, ob wir Frauen uns äußerlich verändern, uns gut kleiden, etc. Geschweige denn, dass sie etwas dazu sagen. ABER heute hat einer meiner Kollegen angemerkt, dass mein Kleidungsstil sich verändert hat. Und das meint er durchaus positiv!

Hach, da war mein Tag schon morgens um 10.00 Uhr gerettet!!! 

Mit meinem Kleidchen reih ich mich dann auch noch ein bei SaSu.